Erwachsenenfirmung

Erwachsenenfirmung
„über sich hinauswachsen“

Frau auf einem Fels sitzend, aufs Meer schauend

Glauben tut gut
Das ist eine Erfahrung, die auch Ihre Erfahrung werden kann. Wer sich an Gott hält, wird gehalten. Wer sich auf ihn einlässt und mit ihm rechnet, hat Boden unter den Füssen…und wächst über sich hinaus. ...mehr gefüllt

Kontakt

Wenn Sie interessiert sind und noch Fragen haben, dann sind wir gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie einfach kurz an!

Bischöfliches Ordinariat Mainz
Projektteam Firmpastoral
Rainer Stephan
Postfach 1560
55005 Mainz

Fon: 06131-253241
Fax: 06131-253558

Mail: firmpastoral@bistum-mainz

Finden Sie Ihre Pfarrei! gefüllt

{H4}

{Wann}

{Ort}

{Anmeldung}

{Mehr}

FirmModell

- Feuer in mir

 

Firmvorbereitung · Buch

Felix Rohner-Dobler, Feuer in mir. Firmung als Initiation. Handreichung für die Gemeindearbeit
Kösel-Verlag, München 2004, 128 Seiten, DIN A 4

Hildegard und Felix Rohner-Dobler, Feuer in mir. Mein Firmtagebuch
Kösel-Verlag, München 2004, 64 Seiten, Format 17,5cm x 22cm

Geeignet für Firmbewerber in der Pubertät (ohne feste Altersangabe)

Der Kurs im Überblick:

Die Handreichung beinhaltet zwei Teile:

Theoretische Grundlegung

  • Firmung als Bestärkung
  • Die eigene Entscheidung und die Eingliederung in die Kirche treten in den Hintergrund.
  • Entfaltung des Sakramentsbegriffes insbesondere im Blick auf Taufe und Firmung.
  • Firmung – Kinder stark werden lassen
  • Montessori-Pädagogik - gemeinsam mit den Firmbewerbern auf der Suche sein – kein Pflichtprogramm, sondern freie Wahl der Intensität
  • Firmung und Initiation
  • Firmung an der Wende vom Jugendlichen zum Erwachsenen – Pubertät zentral – Rituale stehen im Mittelpunkt

Praktische Ausführung

Gruppenstunden

  • 7 Stunden (10-12 Wochen vor der Firmung
  • Ritualisierter Ablauf jeder Stunde (3 Phasen)
  • Selbsterfahrung stark im Vordergrund
  • Die letzten drei Stunden haben Glaube, Kirche(n) und Firmung zum Thema.

Aktionen

  • Zusammenstellung verschiedener Angebote:
  • Biblische Nachmittage
  • Elternabende
  • Elternbrief
  • Patenbrief
  • Gestaltung eines Labyrinthes

Gottesdienste und liturgische Feiern

  • Gestaltungsvorschläge für einen Vorstellungsgottesdienst in der Gemeinde
  • eine Morgenwallfahrt am Karsamstag
  • Seelsorgerische Einzelgespräche (ggf. als Beichtgespräch)
  • eine Bußfeier in der Familie sowie den eigentlichen Firmgottesdienst

Initiationswochenende

Ausführliche Beschreibung des Ablaufes zweier getrennter Wochenenden jeweils für Firmbewerber und ihre Paten des gleichen Geschlechts.

Bewertung des Kurses

Inhalt

Das Sakrament der Firmung wird in einen engen Zusammenhang mit der Initiation gestellt. Es ist angesiedelt beim Übergang vom Jugendalter zum Erwachsenenalter. Mit Ritualen soll diese Lebensphase erlebbar gemacht werden.
Firmung erscheint enggeführt auf die Stärkung in dieser turbulenten Zeit der Pubertät.
Die zentrale Frage nach Gott, nach einem personalen Gott, nach der persönlichen Gottesbeziehung, nach der Inkarnation Gottes in Jesus Christus etc. werden nur sehr am Rande gestreift.
Viel Aufmerksamkeit wird „ruach – der Heiligen Geistin“ gewidmet. Theologisch wird diese besondere Sichtweise des Heiligen Geistes oder die Frage der Dreifaltigkeit nicht entschlüsselt.

Die Eltern und Paten spielen bei den Aktionen eine wichtige Rolle. Diese Akzentsetzung ist deutlicher als in vielen anderen Kursen. Das Patenamt wird jedoch verkürzt auf die Rolle eines Mentors in der Lebensphase der Pubertät. Das begleiten beim Hineinwachsen in den Glauben bzw. das Zeugnis für den eigenen Glauben spielen keine Rolle.

Die Gottesdienste sind als sehr freie liturgische Feiern angelegt. Die Gottesdienste zu Buße und Beichte geben brauchbare Impulse. Das Thema ist im Kurs jedoch nicht rückgebunden.
Der Firmgottesdienst löst sich sehr stark von der klassischen Form. Das vorgeschlagene Bekenntnis lässt wesentliche Aspekte unseres Glaubens aus. Der Bischof als eigentlicher Firmspender wird nicht erwähnt.

Äußerer Rahmen

Da alle Gruppenstunden und Angebote auf Freiwilligkeit beruhen und im Extremfall ein Einzelgespräch zur Vorbereitung auf die Firmung ausreicht, ist eine verbindliche Auseinandersetzung mit zentralen Inhalten nicht gewährleistet.
Der sehr spezielle und individuelle Zuschnitt des Kurses macht ihn ungeeignet für ein Firmkonzept auf Ebene von Pfarrgruppen oder Pfarreienverbünden.
Mit den Grundsätzen zur Firmpastoral im Bistum Mainz ist der Kurs in wesentlichen Teilen nicht vereinbar.
Der Kurs bietet bestenfalls einzelne verwertbare Impulse und ist als „Baustelle“ zur Entwicklung eines Konzeptes nutzbar.

Benutzer

Passwort

 

Termine & Gemeinde

Termine und Gemeinden mit Ansprechpartner und Info

 

Grundsätze
zur Firmpastoral

Unser Bischof Karl Kardinal Lehmann hat mit der Veröffentlichung der Pastoralen Richtlinie Nr. 15 Grundsätze zur Firmpastoral die Frage nach der Firmvorbereitung zu einem zentralen Thema im Bistum Mainz gemacht.

Erwachsenenfirmung

Pastorale Richtlinie Nr. 15
(pdf, 446 KB)

Wenn Sie die PDF Datei nicht anzeigen, sondern auf Ihrem Rechner speichern wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie „Ziel speichern unter…“.