Erwachsenenfirmung

Erwachsenenfirmung
„über sich hinauswachsen“

Frau auf einem Fels sitzend, aufs Meer schauend

Glauben tut gut
Das ist eine Erfahrung, die auch Ihre Erfahrung werden kann. Wer sich an Gott hält, wird gehalten. Wer sich auf ihn einlässt und mit ihm rechnet, hat Boden unter den Füssen…und wächst über sich hinaus. ...mehr gefüllt

Kontakt

Wenn Sie interessiert sind und noch Fragen haben, dann sind wir gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie einfach kurz an!

Bischöfliches Ordinariat Mainz
Projektteam Firmpastoral
Rainer Stephan
Postfach 1560
55005 Mainz

Fon: 06131-253241
Fax: 06131-253558

Mail: firmpastoral@bistum-mainz

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Sehr geehrte, liebe Eltern unserer Firmlinge!

Ihr Sohn/Ihre Tochter bereitet sich in diesen Wochen auf den Empfang des Firmsakramentes vor. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen gerne schreiben und ein Wort an Sie richten.

Zunächst einmal möchte ich Ihnen danken, dass Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter auf dem bisherigen Glaubensweg begleitet und unterstützt haben. Religiöse Erziehung ist gerade in unserer Zeit schwieriger denn je geworden. Umso mehr freue ich mich, dass Ihr Sohn/Ihre Tochter einen weiteren wichtigen Schritt im Glauben tun will.

Gewiss erleben und erfahren Sie selbst die vielfältigen Anfragen, die Jugendliche an den christlichen Glauben und die konkrete Gestalt der Kirche stellen. Man ist dabei selbst in Frage gestellt und herausgefordert. Das mag unbequem sein, doch steckt darin die große Chance, dass man auch als Eltern mit den Kindern gemeinsam neue Schritte auf dem Glaubensweg beschreiten kann. Deshalb habe ich die herzliche Bitte an Sie: Beteiligen Sie sich nach Ihren Möglichkeiten an der Vorbereitung Ihres Sohnes/ Ihrer Tochter auf den Empfang der Firmung.

Die Firmung will eine Ergänzung zur Taufe sein. Was in der Taufe grundgelegt ist, soll in der Firmung in seiner ganzen Fülle entfaltet werden. Der Glaubende wird noch enger mit Jesus Christus und mit der Kirche verbunden. Firmung bedeutet „Stärkung“. Das Sakrament will den jungen Menschen, der sich in einer wichtigen Umbruchsphase seines Lebens befindet, begleiten und stärken und ihm helfen, sein Leben aus dem Glauben heraus bewusst zu gestalten und Antworten auf seine existentiellen Fragen zu finden. Jugendliche orientieren sich in dieser Zeit neu. Bisherige Verhaltensweisen,
bisherige Antworten und Autoritäten genügen nicht mehr. Bei der Suche nach dem eigenen Weg wird von Jugendlichen vieles in Frage gestellt, was ihnen bisher selbstverständlich war. Auch Glaube und Kirche werden radikal hinterfragt. Das kann zu großen Schwierigkeiten führen. Es ist jedoch wichtig, dass der Jugendliche gerade bei diesen Suchbewegungen nicht allein gelassen wird.

Eine geduldige und sorgfältige Begleitung, Verständnis für die auftretenden Schwierigkeiten und Hilfe sind gefordert. Jugendlichen werden heute viele verschiedene Sinnangebote gemacht, die jedoch selten wirklich tragfähig sind. Hier gilt es zu unterscheiden und mitzuhelfen, dass die Jugendlichen in neuer Weise den Wert und die Bedeutung ihres Glaubens wiederentdecken, vertiefen und auf ein neues Fundament stellen können. Sie sollen ein eigenes Ja-Wort zum Glauben sprechen können. Dabei muss den Jugendlichen auch die Freiheit gelassen werden, eine solche Entscheidung
noch zu verschieben und zu einem späteren Zeitpunkt um die Firmung zu bitten, wenn dieses eigene Ja jetzt noch nicht gesprochen werden kann.

In den vergangenen Jahren wurden viele Überlegungen angestellt, wie wir in der Vorbereitung auf das Firmsakrament den genannten Herausforderungen gerecht werden können. Viele neue Ideen und Anregungen zur Gestaltung der Firmkurse wurden
dabei eingebracht. Gleichzeitig ist sehr deutlich geworden: Eine solche Begleitung und Vorbereitung junger Menschen braucht das Zusammenwirken verschiedener Kräfte: der Gruppenleiter der Firmgruppe, der Gleichaltrigen, die sich ebenfalls auf den Empfang des Sakramentes vorbereiten, der Gemeinde und ihrer pastoralen Mitarbeiter, der
Lehrer an den Schulen. Aber die Paten und die Eltern spielen dabei nach wie vor eine besonders bedeutende Rolle.

Gefirmt werden und als Gefirmter leben heißt: sich auf die Verheißung Jesu Christi fest verlassen und zugleich mitwirken, damit diese Botschaft in unsere Zeit und unsere Situation hinein verkündet und gelebt wird. Wir sollen Glaube, Hoffnung und Liebe nicht nur für uns behalten, sondern sie über den privaten Bereich von Ehe und
Familie hinaus sichtbar machen: in Beruf und Arbeit, in der politischen und kirchlichen Gemeinde, in allen Feldern des öffentlichen Lebens. Um so zu leben, müssen wir einander beistehen und uns durch Wort und Beispiel gegenseitig ermutigen, uns auf Jesus Christus und seine Botschaft einzulassen. Gerade Jugendliche brauchen dazu
glaubwürdige und authentische Vorbilder und Zeugen.

Wir haben uns im Bistum in den letzten Jahren intensiv um eine Erneuerung und Vertiefung der Firmung bemüht und mit den diözesanen Räten „Grundsätze zur Firmpastoral“ beschlossen und veröffentlicht (Pastorale Richtlinien 15, März 2008). Ich darf sie Ihnen sehr empfehlen.

Ich bitte Sie herzlich, für Ihren Sohn/Ihre Tochter um Gottes Beistand, seinen stärkenden Geist, zu beten und diesen Weg der Vorbereitung mit Engagement zu begleiten. So kann dieser Weg und die Feier der Firmung zu einer geistlichen Erneuerung für alle, ja für die ganze Gemeinde werden.

Mit der Bitte um Gottes Segen für Sie und Ihre Familie grüße ich Sie herzlich und bin

Ihr Bischof

Karl Kardinal Lehmann
Bischof von Mainz

 

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Grundsätze
zur Firmpastoral

Unser Bischof Karl Kardinal Lehmann hat mit der Veröffentlichung der Pastoralen Richtlinie Nr. 15 Grundsätze zur Firmpastoral die Frage nach der Firmvorbereitung zu einem zentralen Thema im Bistum Mainz gemacht.

Erwachsenenfirmung

Pastorale Richtlinie Nr. 15
(pdf, 446 KB)

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