Erwachsenenfirmung

Erwachsenenfirmung
„über sich hinauswachsen“

Frau auf einem Fels sitzend, aufs Meer schauend

Glauben tut gut
Das ist eine Erfahrung, die auch Ihre Erfahrung werden kann. Wer sich an Gott hält, wird gehalten. Wer sich auf ihn einlässt und mit ihm rechnet, hat Boden unter den Füssen…und wächst über sich hinaus. ...mehr gefüllt

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Wenn Sie interessiert sind und noch Fragen haben, dann sind wir gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie einfach kurz an!

Bischöfliches Ordinariat Mainz
Projektteam Firmpastoral
Rainer Stephan
Postfach 1560
55005 Mainz

Fon: 06131-253241
Fax: 06131-253558

Mail: firmpastoral@bistum-mainz

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Selbst gefirmt zu sein

Mit verbunden Augen gehen

Mit der eigenen Firmung ging es mir wie vermutlich vielen jetzt 50jährigen: Mit zwölf Jahren war das Verständnis für das Geschehen kaum vorhanden und die „Firmunterricht“ genannte Veranstaltung hatte daran nichts geändert. Die Erinnerung erschöpft sich in dem Bild zweier Nachmittage in der Pfarrkirche, bei denen die sorgfältig auf eine Jungen- und eine Mädchenseite sortierten Firmbewerber/ -Innen durch einen Vortrag des Pfarrers unterwiesen wurden, noch ein bisschen Üben und das war’s.

Gedanken gemacht über die Bedeutung der Firmung habe ich mir erst, als ich mit 18 Jahren in einer Katechetengruppe bei der Firmvorbereitung beteiligt war. Die Firmlinge waren zwar immer noch erst zwölf Jahre alt, aber der Kurs erstreckte sich schon über zwölf Abende, und einiges von den Bildern, Texten und Gesprächen ist mir heute noch präsent. Zu einer Art Leitmotiv wurde mir das Bild eines Jungen aus meiner Gruppe, der sagte, er stelle sich das mit dem heiligen Geist so vor, wie mit der Luft in seinem Fahrradreifen. Sie ist nicht zu sehen, aber sie trägt und wenn sie nicht genau dort ist, wo sie hingehört, geht nichts mehr.

Meinen Kindern erging es mit ihrer Firmvorbereitung sicher anders. Mit 16, 17 Jahren und einwöchigen Intensivzeiten sollte sich natürlich eine andere Qualität im Zugang zum Sakrament entwickeln lassen, trotzdem ist unter ihrem kritischen Blick manches offen geblieben. In unserer Gemeinde werden die Jugendlichen stark ermutigt, sich nur dann firmen zu lassen, wenn dies wirklich ihr eigener Wunsch ist und natürlich habe ich mich über die positive Entscheidung aller drei gefreut.

Bei den Firmgottesdiensten selbst habe ich mich sehr stark an die jeweiligen Tauffeiern erinnert, an die Hoffnungen, Wünsche und Ängste, die sich bei jedem Kind mit der Willenserklärung, sie im Glauben zu erziehen, verbunden haben. Aber ich habe auch sehr deutlich und durchaus schmerzhaft gespürt, dass mein stellvertretend gegebenes Taufversprechen quasi eingelöst ist. Es kann und darf nicht mehr um meine Wünsche in Bezug auf die Glaubens- und Lebensentscheidungen meiner Kinder gehen. Diese Mündigkeit anzuerkennen fällt nicht leicht und meine Kinder werden der Meinung sein, dass mir dies eher unzureichend gelingt.

Ob und wieweit der Glaube in ihrem Leben sich als lebendig erweist, ob er trägt oder als Hemmschuh erscheint, müssen sie selbst herausfinden und sie werden sicher genauso wenig endgültige Antworten finden wie ich.

Die Firmung meiner Kinder sagt mir, dass ich sie loslassen muss. Die Zusage des Heiligen Geistes gibt mir aber die Zuversicht, dass ich sie nicht ins Nichts entlasse. Es ist ein Anderer da, der ihnen auf dem Weg Beistand ist und Zuversicht schenken kann.
Mir bleibt, ihnen zu wünschen, dass dieser Geist sie trägt, wie die Luft in ihrem Fahrradreifen.

Doernemann

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Grundsätze
zur Firmpastoral

Unser Bischof Karl Kardinal Lehmann hat mit der Veröffentlichung der Pastoralen Richtlinie Nr. 15 Grundsätze zur Firmpastoral die Frage nach der Firmvorbereitung zu einem zentralen Thema im Bistum Mainz gemacht.

Erwachsenenfirmung

Pastorale Richtlinie Nr. 15
(pdf, 446 KB)

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